Punktestand:
Résumé Frau Dietrich
Bei diesem Fall geht es um das komplexe aber sehr wichtige Thema der Patientenführung. Die vielen Faktoren, die in ein Arzt-Patienten-Verhältnis reinspielen, können aber auch nur begrenzt in einer solchen Simulation hier abgebildet werden.
Es gibt Patienten, die am ersten postoperativen Tag große Mengen Nahrung zu sich nehmen, so dass die Anastomose platzt. Im Klinikjargon sagt man dazu: der Patient ist "indolent".
Dann wiederum gibt es Patienten, die eine E-Mail an die Klinikleitung verfassen, wenn das Melatonin um Punkt 22:00 Uhr nicht durch die Pflege gebracht wurde.
Jetzt mal überspitzt formuliert.
In Köln sagt man dazu jedenfalls: Jede Jeck is anders. Wir als Ärzte müssen auf jeden einzelnen Menschen individuell eingehen können, dürfen aber zeitgleich nicht die wirklich wichtigen (chirurgischen) Probleme aus den Augen verlieren.
Die Patientin hat aber auch eine Drainage, die letztlich gezogen werden muss! Drainagen sind echt ein Thema für sich, weshalb ich wärmstens diese kleine Drainagenkunde empfehlen würde. Ansonsten kannst du aber auch einfach weiter klicken.
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