Fall 9: 47-jÀhriger Patient mit Duodenalkarzinom (Pars horizontalis)

CT slice


Hier sorgt ein Duodenalkarzinom in der Pars horizontalis duodeni, also post-papillĂ€r, fĂŒr eine Stenose nach intraluminal. Deshalb fĂ€llt dir direkt der aufgestaute Magen auf, in den jemand eine Magensonde gelegt hat. Verfolge das Lumen von Magen und Duodenum und du wirst das zirkulĂ€re Karzinom finden. Kleiner Tipp: Die Spitze der Magensonde befindet sich postpylorisch im Bulbus - und nach dem Tumor ist der DĂŒnndarm plötzlich nicht mehr gestaut.

Pathobericht:

Pankreasteilresektat nach Traverso-Longmire: Ein mĂ€ĂŸiggradig differenziertes Adenokarzinom des Pars descendens des Duodenums (intestinaler Typ, G2) mit Infiltration der Tunica muscularis propria, max. 3,6 cm durchmessend, in sano exzidiert. Keine HĂ€mangio-, Lymphangio- oder Perineuralscheideninfiltration. Insgesamt 35 tumorfreie Lymphknoten (0/35) mit teils ausgedehnter granulomatöser Reaktion, a. e. im Sinne sogenannter sarcoid-like-lesions im Abflussgebiet des malignen Tumors zu werten. Mitgefasst die Struktur intakte Gallenblase mit geringer chronischer Cholecystitis.

TNM-Klassifikation (Duodenum, 8. ĂŒberarbeitete Auflage, 2020): pT2, pN0 (0/35), L0, V0, Pn0, lokal R0; MalignitĂ€tsgrad: G2.



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